B I O M E D - P R A X I S        PROF. EC  H. MANDEL
 B I O M E D - P R A X I S      PROF. EC  H.  MANDEL 

NEURALTHERAPIE - der besondere Fall eines Tierarztes

 

Fallbericht 17

 

Patient 42 Jahre, männlich

 

Der hier geschilderte Fall ist so außergewöhnlich, dass wir vorab klarstellen wollen, dass das berühmte „Sekundenphänomen“ in der Neuraltherapie nicht immer auftritt und auch nicht die alltägliche Regel in der Praxis ist.

Aber wo eine Narbe oder Verwachsung die Ursache für entstandene Krankheiten ist, da kann es tatsächlich zur spontanen Ausschaltung aller Beschwerden kommen.

 

Aber nun zu der außergewöhnlichen Geschichte eines noch jungen Tierarztes.

 

Er war gerade dabei ein Pferd zu Impfen, als dieses beim Ansetzen der Spritze plötzlich scheute und ihm die Injektion tief in seine eigene Fingerkuppe rammte.

Zunächst dachte er sich nichts dabei, versorgte die “kleine Wunde“ und setzte seine Impfaktion fort. Er ahnte noch nicht, dass dieses Ereignis der Beginn eines langen Leidensweges und einer wahren Ärzte-Odyssee werden sollte.

Denn bereits nach ca.zwei Wochen stolperte er immer häufiger, blieb öfter an kleinen Absätzen hängen und fühlte sich zunehmend lähmiger in den Beinen.

 

Nach weiteren 6-8 Wochen zwang ihn der Zustand zur Aufgabe seines Berufes.

 

Denn jetzt saß er im Rollstuhl, war gelähmt und total gehunfähig. Natürlich konsultierte er einen Neurologen, dann noch einen Anderen und im laufe der Zeit noch einige mehr.

Als die Ergebnisse mehr oder weiniger immer die gleichen waren – nämlich, dass kein klinischer Befund zu erheben war – fing er an, nach anderen Möglichkeiten zu suchen und studierte entsprechende Fachliteraturen.

Dabei stieß er auch auf die schon legendäre “Neuraltherapie nach Dr. Huneke“ und war sofort entzündet von der Idee, dass sein Fall eventuell auch auf der Basis eines neurologisches Störfeldes beruhen könnte.

Also fing er sofort an nach Kollegen zu suchen, die auch klassische Neuraltherapie praktizierten. Schnell war auch der Erste gefunden und ein Termin vereinbart.

 

Aber, oh Schreck, dieser glaubte nicht an ein Störfeld und weigerte sich, die hierfür notwendige Infiltration durchzuführen. Ebenso erging es ihm bei noch zwei weiteren Therapeuten.

 

Nach weiteren Monaten der Ungewissheit empfahl ihm eine gute Bekannte, es doch noch Mal zu versuchen, sich aber darüber im Klaren zu sein, dass nicht immer eine Narbe als Störfeld mit solcher Ausprägung ursächlich sein muss.

Sie wollte bei ihm natürlich das verhindern, was die anderen Therapeuten offensichtlich  auch befürchten mussten, nämlich eine große Enttäuschung bei Therapieversagen.

 

Das ist menschlich sehr gut zu verstehen, hilft aber dem Patienten nicht weiter.

 

Nachdem dieser sich also über diese Realitäten klar war, entschied er sich nochmals zu einem Versuch mit klassischer Neuraltherapie und hoffte auf einen Therapeuten, der

seinen Wunsch diesmal ernst nehmen und die Infiltration auch durchführen würde.

 

Natürlich hat er trotzdem insgeheim auf ein neurologisches Störfeld als Ursache gehofft und wollte unbedingt den entscheidenden “Versuch“ wagen.

Da die ursprüngliche unfreiwillige Injektion bis tief in den Finger eindrang, musste jetzt natürlich auch diese gesamte Strecke (Stichkanal) infiltriert werden.

 

Aber kaum war die Infiltration beendet, spürte der Patient ein leichtes Kribbeln in den Beinen, dann ein intensiver werdendes Bizzeln und schließlich heftige Muskelzuckungen.

Es dauerte keine 30 Minuten und der Patient konnte sich vorsichtig, aber aus eigener Kraft aus dem Rollstuhl erheben.

 

Wir konnten tatsächlich ein “Sekundenphänomen“ auslösen und bewundern.

 

Das sind natürlich für Patient und Therapeut Momente, wo man staunend vor einem Ereignis steht, das man auch als Mediziner – wenn man ehrlich zu sich selbst ist – nicht verstandesmäßig erfassen, dafür aber glücklich und dankbar annehmen kann.

 

Nach weiteren stabilisierenden Therapien und entsprechendem Aufbautraining konnte der junge Tierarzt immer besser Gehen und nach angemessener Zeit sogar wieder seinen Beruf aufnehmen.

 

Dass dies für den Betroffenen ein überaus glücklicher Ausgang war, braucht sicherlich nicht extra betont werden - oder ?

 

Unsere Anmerkung

 

Stellen wir uns doch mal vor wie das Leben dieses Menschen verlaufen wäre, wenn er nicht unbeirrt auf die Möglichkeiten der Neuraltherapie gehofft hätte.

Oder, wenn er sich von den vorangegangenen Ablehnungen hätte entmutigen lassen.

Oder, wenn er der Ermutigung seiner Bekannten nicht gefolgt wäre - etc. etc.

 

Wir glauben, dass Sie sich das in ihrer eigenen Phantasie recht gut ausmalen können.

 

Deshalb glauben auch wir fest daran, dass man nicht Aufgeben oder die Hoffnung verlieren sollte, sondern - wie er auch - nur den Mut zum Handeln aufbringen muss.

 

Bei Bedarf können Sie sich natürlich mit ihrem Fall vertrauensvoll an uns wenden.

 

Ihr Praxis-Team

 

Prof. H. Mandel

und  G. Mandel